NEUE ENERGIE FÜR DIE KLIMAPOLITIK.

Die Klimakrise ist die grösste Bedrohung unserer Zeit. Die SP bietet seit Jahrzehnten konkrete Lösungen, wie wir der Klimaerhitzung aktiv und sozial begegnen können. Die rechte Mehrheit verhindert jedoch den Fortschritt. Stattdessen verteidigt sie die Interessen von Konzernen, die mit Umweltzerstörung Profite erzielen.

Wir müssen dringend handeln! Wir müssen den ökologischen Umbau vorantreiben und die Investitionen der Banken und Pensionskassen in fossile Energien (Erdöl, Erdgas usw.) stoppen. Wir fordern: In der Schweiz investieren statt Öl importieren. Eine aktive Klima-Politik fördert zukunftsträchtige Technologien und schafft Arbeitsplätze.

FAMILIE ODER BERUF?
FALSCHE FRAGE.

Frauen reduzieren oft ihre Erwerbstätigkeit, wenn sie Kinder bekommen. Mutterschaft wird damit zum wirtschaftlichen Risiko. Viele Frauen verringern ihre Erwerbstätigkeit erneut, sobald Angehörige pflegebedürftig werden. Dadurch sinken Einkommen und Renten. Frauen sind noch immer einer massiven Lohn- und Rentendiskriminierung ausgesetzt: Sie erhalten im Durchschnitt 40% weniger Rente als Männer. Dies, obwohl die Gleichstellung seit 1981 in der Verfassung festgeschrieben ist. Das ist unhaltbar.

Wir brauchen mehr und günstigere familienexterne Kinderbetreuung sowie gute, öffentlich finanzierte Pflege für ältere Menschen. Die Lohngleichheit muss endlich wirksam durchgesetzt werden, Missachtung ist zu bestrafen. Doch statt zu handeln, verhindert die bürgerliche Mehrheit griffige Massnahmen. Damit zementiert sie tagtäglich die Hürden für eine gleichberechtigte Teilhabe der Frauen am Berufsleben.

WENN DIE PRÄMIEN SCHNELLER STEIGEN ALS DER LOHN.

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Für viele Haushalte sind die Krankenkassenprämien eine grosse finanzielle Bürde. Doch statt die Haushalte zu entlasten, kürzen zahlreiche Kantone die Prämienverbilligungen. Teilweise werden mit dem Abbau sogar Steuergeschenke für jene finanziert, die es am wenigsten nötig haben. Gleichzeitig steigen die Kosten unaufhaltsam. Hohe Medikamentenpreise und teils unverschämte Saläre für Chefärzt_innen tragen dazu bei, dass das Gesundheitswesen immer teurer wird.

Mit der Prämien-Entlastungs-Initiative fordern wir, dass kein Haushalt mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben muss. Damit werden besonders Familien und Menschen mit tiefem Einkommen entlastet. Und der Druck auf die öffentliche Hand steigt, wirksame Massnahmen gegen die ständig steigenden Gesundheitskosten zu ergreifen.

CHANCENLOS AM ARBEITSMARKT?

Immer mehr Menschen über 50 haben Mühe, eine Stelle zu finden. Die Digitalisierung verschärft diese Entwicklung. Gleichzeitig bekunden viele Jugendliche Schwierigkeiten mit dem Berufseinstieg. Viele Flüchtlinge möchten arbeiten. Anstatt die Betroffenen zu unterstützen, lehnt die rechte Mehrheit wirksame Massnahmen für Arbeit und Ausbildung ab. Sogar eine Erhöhung des Rentenalters steht im Raum.

Wir wollen die Macht des Stärkeren brechen. Denn diese Politik überlässt die Arbeitnehmenden ihrem Schicksal, wenn sie als zu alt gelten oder keine entsprechende Ausbildung vorweisen können. Der rasche technologische Wandel verschärft die Situation. Wir fordern darum einen besseren Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende und einen Weiterbildungsfonds, der Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten finanziert. Denn oft verhindern knappe Finanzen eine Weiterbildung. Bund und Unternehmen sollen gemeinsam einen Fonds schaffen, der jungen und alten Menschen bessere Job-Chancen ermöglicht.