FÜR ALLE STATT FÜR WENIGE

Die Macht des Stärkeren hat die letzten vier Jahre geprägt: Die Konzerne und Grossaktionäre bestellten, Bundesbern lieferte. Damit hat die rechte Mehrheit die Politik zu einem Selbstbedienungsladen der mächtigen Lobbys gemacht. Ob im Gesundheitswesen, in der Steuerpolitik oder beim Klima: Überall setzen sich im Parlament die Interessen der Mächtigen und Vermögenden auf Kosten der grossen Mehrheit durch.

Am 20. Oktober können wir die Weichen neu stellen. Statt einer verantwortungslosen Politik für Wenige braucht es eine Politik des Miteinanders, für die das Allgemeinwohl im Zentrum steht. Weil die Schweiz dann stark ist, wenn es allen gut geht und nicht nur ein paar wenigen.

Am 20. Oktober können wir die Weichen neu stellen. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe!

Unsere Themen

Gleichstellung
Klima
Arbeit
Gesundheit

KLIMA SCHÜTZEN
STATT DIE INTERESSEN DER ÖL-INDUSTRIE

Die Klimakrise ist die grösste Bedrohung unserer Zeit. Die SP bietet seit Jahrzehnten konkrete Lösungen, wie wir der Klimaerhitzung aktiv und sozial begegnen können. Die rechte Mehrheit verhindert jedoch den Fortschritt. Stattdessen verteidigt sie die Interessen von Konzernen, die mit Umweltzerstörung Profite erzielen.

Wir müssen dringend handeln! Wir müssen den ökologischen Umbau vorantreiben und die Investitionen der Banken und Pensionskassen in fossile Energien (Erdöl, Erdgas usw.) stoppen. Wir fordern: In der Schweiz investieren statt Öl importieren. Eine aktive Klima-Politik fördert zukunftsträchtige Technologien und schafft Arbeitsplätze.

VEREINBARKEIT
STATT DISKRIMINIERUNG

Frauen reduzieren oft ihre Erwerbstätigkeit, wenn sie Kinder bekommen. Mutterschaft wird damit zum wirtschaftlichen Risiko. Viele Frauen verringern ihre Erwerbstätigkeit erneut, sobald Angehörige pflegebedürftig werden. Dadurch sinken Einkommen und Renten. Frauen sind noch immer einer massiven Lohn- und Rentendiskriminierung ausgesetzt: Sie erhalten im Durchschnitt 40% weniger Rente als Männer. Dies, obwohl die Gleichstellung seit 1981 in der Verfassung festgeschrieben ist. Das ist unhaltbar.

Wir brauchen mehr und günstigere familienexterne Kinderbetreuung sowie gute, öffentlich finanzierte Pflege für ältere Menschen. Die Lohngleichheit muss endlich wirksam durchgesetzt werden, Missachtung ist zu bestrafen. Doch statt zu handeln, verhindert die bürgerliche Mehrheit griffige Massnahmen. Damit zementiert sie tagtäglich die Hürden für eine gleichberechtigte Teilhabe der Frauen am Berufsleben.

TIEFERE PRÄMIEN
STATT UNERTRÄGLICHE LASTEN

Für viele Haushalte sind die Krankenkassenprämien eine grosse finanzielle Bürde. Doch statt die Haushalte zu entlasten, kürzen zahlreiche Kantone die Prämienverbilligungen. Teilweise werden mit dem Abbau sogar Steuergeschenke für jene finanziert, die es am wenigsten nötig haben. Gleichzeitig steigen die Kosten unaufhaltsam. Hohe Medikamentenpreise und teils unverschämte Saläre für Chefärzt_innen tragen dazu bei, dass das Gesundheitswesen immer teurer wird.

Mit der Prämien-Entlastungs-Initiative fordern wir, dass kein Haushalt mehr als 10 % seines verfügbaren Einkommens für Krankenkassenprämien ausgeben muss. Damit werden besonders Familien und Menschen mit tiefem Einkommen entlastet. Und der Druck auf die öffentliche Hand steigt, wirksame Massnahmen gegen die ständig steigenden Gesundheitskosten zu ergreifen.

Job-Chancen für alle
statt arbeitslos ab 50

Immer mehr Menschen über 50 haben Mühe, eine Stelle zu finden. Die Digitalisierung verschärft diese Entwicklung. Gleichzeitig bekunden viele Jugendliche Schwierigkeiten mit dem Berufseinstieg. Viele Flüchtlinge möchten arbeiten. Anstatt die Betroffenen zu unterstützen, lehnt die rechte Mehrheit wirksame Massnahmen für Arbeit und Ausbildung ab. Sogar eine Erhöhung des Rentenalters steht im Raum.

Wir wollen die Macht des Stärkeren brechen. Denn diese Politik überlässt die Arbeitnehmenden ihrem Schicksal, wenn sie als zu alt gelten oder keine entsprechende Ausbildung vorweisen können. Der rasche technologische Wandel verschärft die Situation. Wir fordern darum einen besseren Kündigungsschutz für ältere Arbeitnehmende und einen Weiterbildungsfonds, der Ausbildungs- und Lebenshaltungskosten finanziert. Denn oft verhindern knappe Finanzen eine Weiterbildung. Bund und Unternehmen sollen gemeinsam einen Fonds schaffen, der jungen und alten Menschen bessere Job-Chancen ermöglicht.